Kohlenmonoxid ist heimtückisch: Das Gas ist farblos, geruchlos und geschmacklos – man kann es weder sehen noch riechen. Genau das macht es so gefährlich. Jedes Jahr kommt es auch in Wien zu Vergiftungen durch schlecht gewartete oder defekte Gasthermen. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Wissen und einer regelmäßigen Wartung lässt sich das Risiko nahezu vollständig ausschließen. Als Installateur in Wien erklären wir, wie Kohlenmonoxid entsteht, welche Warnsignale Sie kennen sollten und wie Sie Ihre Familie zuverlässig schützen.

Wie entsteht Kohlenmonoxid an einer Gastherme?

Kohlenmonoxid (CO) entsteht bei unvollständiger Verbrennung von Erdgas. Funktioniert die Therme einwandfrei und wird genug Sauerstoff zugeführt, verbrennt das Gas sauber. Problematisch wird es bei:

  • verschmutztem oder verrußtem Brenner,
  • zu wenig Frischluftzufuhr im Aufstellraum,
  • einem verstopften, undichten oder falsch dimensionierten Abgasweg (Kamin/Abzug),
  • defekten Bauteilen – und vor allem bei fehlender Wartung.

Statt sicher über den Kamin abgeführt zu werden, gelangt das CO dann in den Wohnraum.

Symptome einer CO-Vergiftung – diese zu kennen kann Leben retten

Kohlenmonoxid bindet sich im Blut deutlich schneller als Sauerstoff und blockiert so den Sauerstofftransport. Erste Anzeichen werden oft mit einem grippalen Infekt verwechselt:

  • Kopfschmerzen, Schwindel und Benommenheit
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Müdigkeit, Konzentrations- und Sehstörungen
  • Verwirrtheit

Wichtiges Warnsignal: Treten die Beschwerden bei mehreren Personen oder Haustieren gleichzeitig auf und bessern sich an der frischen Luft, ist das ein dringender Hinweis auf eine CO-Belastung. In hoher Konzentration drohen Bewusstlosigkeit und Lebensgefahr.

Warnsignale an der Therme selbst

Achten Sie auf diese sichtbaren Zeichen:

  • gelbe oder flackernde statt klar blauer Flamme
  • Ruß- oder Verfärbungsspuren am Gerät oder an der Wand darüber
  • ungewöhnlich stark beschlagene Fenster im Aufstellraum
  • die Therme schaltet sich häufig ab oder zündet schlecht

Im Notfall: sofort richtig handeln

  • Fenster und Türen weit öffnen und alle Personen ins Freie bringen.
  • Wenn gefahrlos möglich, Therme bzw. Gaszufuhr abschalten.
  • Bei Symptomen sofort die Rettung unter 144 rufen; bei Gasgeruch oder Gebrechen die Gasnotrufnummer 128, im Brand-/Akutfall die Feuerwehr 122.
  • Nicht in den Raum zurückkehren, bis Fachleute Entwarnung geben.

Bei akutem Verdacht ist unser Thermen-Notdienst rund um die Uhr erreichbar.

Der wirksamste Schutz: die jährliche Thermenwartung

Die zuverlässigste Vorsorge ist eine fachgerechte Wartung. Dabei prüfen wir die Verbrennung, reinigen den Brenner und kontrollieren den Abgasweg auf Dichtheit. Zur Wartung gehören die Abgasmessung und – wo vorgeschrieben – die GK71-Überprüfung. Als unabhängiger, ÖVGW-konzessionierter Meisterbetrieb warten wir alle gängigen Marken (Vaillant, Junkers, Baxi, Wolf, Saunier Duval, Viessmann u. v. m.) zum Fixpreis von € 159 – inklusive Wartungsprotokoll. Alle Details auf der Seite zur Thermenwartung Wien.

CO-Melder: kleine Investition, großer Schutz

Ein CO-Melder ist die ideale Ergänzung zur Wartung – ersetzt sie aber nicht. Das Gerät schlägt Alarm, lange bevor gefährliche Konzentrationen erreicht sind. Montieren Sie ihn in Schlafnähe und im Raum mit der Therme, etwa in Augenhöhe oder nach Herstellerangabe.

Warum der Sommer die beste Zeit für die Wartung ist

Viele warten bis zum ersten kalten Tag – und stehen dann in der Warteschlange, wenn alle gleichzeitig ihre Heizung brauchen. Im Sommer bekommen Sie schneller einen Termin, und falls bei der Wartung ein Mangel auffällt, bleibt genug Zeit, ihn vor der Heizsaison in Ruhe zu beheben. Sichern Sie sich Ihren Wartungstermin am besten jetzt. Bei einer Störung außerhalb der Saison hilft Ihnen übrigens jederzeit unsere Thermenreparatur weiter.

Sicherheit beginnt mit der Wartung. Sichern Sie sich jetzt Ihren Thermenwartungstermin zum Fixpreis von € 159 – telefonisch unter 01 / 208 00 82 oder online über unser Kontaktformular.